|
|
Ingrid Frank
Rechtsanwältin
Fachanwältin München |
|
|
Email an Frau Frank: |
Mediation und Cooperative Praxis – Alternativen zur gerichtlichen Auseinandersetzung
Mediation
Rechtsanwältin Frank ist zusätzlich als Mediatorin tätig. Sie absolvierte die dazu erforderliche Ausbildung an dem vom Bundesverband Mediation e. V. und der Bundesarbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation e. V. anerkannten Institut Eidos Projekt Mediation in München. Durch den erfolgreichen Abschluss therapeutischer Zusatzausbildungen erlangte sie zudem umfangreiches Wissen, das sich speziell im Bereich der Mediation als besonders hilfreich erwiesen hat.
Mediation ist ein Weg zur außergerichtlichen Lösung von Konflikten. In der Mediation erarbeiten die Parteien gemeinsam im Wege eines strukturierten Verfahrens eine für sie maßgeschneiderte, ihren persönlichen Bedürfnissen und ihrer konkreten Lebenssituation angepasste rechtsverbindliche Lösung ihres Konflikts. Sie werden dabei von einem neutralen Dritten ohne eigene Entscheidungsbefugnis, der Mediatorin oder dem Mediator, unterstützt. Ziel der Mediation sind Lösungen, die von allen Beteiligten getragen werden und dadurch zu einer zukunftsorientierten und langfristigen und konstruktiven Lösung des Konflikts führen.
Mediation ist ein Verfahren mit hoher Erfolgsquote. Zudem spart die Mediation Zeit und Geld, da sie nicht so langwierig ist wie ein Gerichtsverfahren mit oftmals ungewissem Ausgang.
Alle Konflikte können Thema der Mediation sein. Die wichtigsten Anwendungsbereiche der Mediation sind:
Familienmediation
- bei Trennung und Scheidung
- Sorge- und Umgangsrecht für die Kinder
- Abfassung oder Abänderung eines Ehevertrages
- Erbschaftskonflikte und Nachfolgefragen
- Generationenkonflikte ...
Mediation in Schule und Ausbildung
- bei Konflikten zwischen Schülern
- bei Konflikten zwischen Schülern und Lehrern ...
Arbeits- und Wirtschaftsmediation
- bei Konflikten am Arbeitsplatz
- bei Konflikten innerhalb von Unternehmen und Verbänden
- bei Konflikten zwischen Unternehmen ...
Konflikte in der Nachbarschaft ...
Strafrecht bei Täter-Opfer-Ausgleich...
Bei weiteren Fragen zur Mediation wenden Sie sich bitte persönlich oder über das Bestellformular an Frau Frank, die Ihnen gerne unverbindlich ihren Flyer über die Grundzüge der Mediation zukommen lässt.
Cooperative Praxis
Cooperative Praxis ist ein weiteres außergerichtliches Verfahren zur Lösung von Konflikten. Ziel ist wie bei der Mediation eine interessengerechte, selbstverantwortete Einigung. Prinzipien und Ablauf beider Verfahren sind ähnlich. Während die Mediation jedoch durch einen neutralen Dritten, den Mediator oder die Mediatorin, verantwortet wird, werden die Parteien im Verfahren der Cooperativen Praxis von den sie beratenden und vertretenden Rechtsanwälten, zum Teil darüber hinaus von Coaches und externen Experten, vor allem von Kinder- und Finanzexperten, in rechtlicher, persönlicher und wirtschaftlicher Hinsicht unterstützt.
Das Verfahren der Cooperativen Praxis hat vor allem zum Ziel, einen sicheren Halt und geschützten Raum zu schaffen, in dem die Konfliktparteien ihre Interessen, Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle wahrnehmen und vertreten und ihre Potentiale für kreative Lösungen zur Geltung bringen können und in dem Kommunikationsformen entwickelt werden, die es erlauben, die Verhandlungen mit gegenseitigem Respekt, Verständnis und Kooperationswillen zu führen, um auf dieser Basis im Rahmen des Wünschenswerten, Notwendigen und Möglichen und im Bewusstsein der Rechtslage ein ausgewogenes und faires Ergebnis zu erzielen.
Da das Verfahren darauf ausgerichtet ist, eine Vereinbarung zu finden, beenden im Falle des Scheiterns der Verhandlungen alle an dem Verfahren Beteiligten ihre Tätigkeit. Auch das anwaltschaftliche Mandat endet, falls es nicht zu einer einvernehmlichen Regelung kommt. Für ein eventuell nachfolgendes gerichtliches Verfahren müssten die Konfliktpartner demzufolge andere Rechtsanwälte beauftragen.
Wann ist Cooperative Praxis das richtige Verfahren?
Cooperative Praxis ist das richtige Verfahren, wenn Sie zwar Rechtsanwälte an Ihrer Seite brauchen, jedoch alle Energie auf eine Einigung ausrichten wollen.
Wenn Sie eine Einigung anstreben wollen und meinen, dass Sie sowohl rechtliche als auch persönliche Unterstützung benötigen, um Ihre Auffassung in den Verhandlungen zu verdeutlichen, so wählen Sie die Cooperative Praxis und ziehen neben Ihrem Anwalt einen Coach auf Ihrer Seite bei.
Wenn Sie wegen der Komplexität Ihres Falles in den Verhandlungen in rechtlicher, persönlicher und / oder sachlicher Hinsicht einen Fürsprecher an Ihrer Seite brauchen, dann wählen Sie anstatt der Mediation das Verfahren der Cooperativen Praxis.
Wenn Sie, insbesondere in Familiensachen, meinen, dass Sie und Ihr Konfliktpartner Halt brauchen, um den Wandel aus einer gemeinsamen Beziehungsidentität in eine eigenständige Identität auch rechtlich vollziehen zu können, so wählen Sie ebenfalls anstatt der Mediation die Cooperative Praxis.
Kosten
Wie in der Mediation wird auch in der Cooperativen Praxis die Tätigkeit der professionell Beteiligten nach Zeit abgerechnet. Das hat den großen Vorteil, dass Sie selbst mitbestimmen, welche Kosten anfallen.
Als Rechtsanwältin ist Frau Frank in Cooperativer Praxis ausgebildet. Sie ist Mitglied der Deutschen Vereinigung für Cooperative Praxis.
